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Interview Mario Roos Toxicfm

Radio-Interview zum Thema KI-Stimmen und echte Emotionen

Sprechen zu KI-Zeiten

Artikel:

Mario Roos / Christian Sollberger

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Echte Stimmen versus KI-Stimmen

Viele Sprecher:innen oder auch Studierende der Speech Academy Schweiz stellen sich die Frage, wie es mit ihrem Traum-Beruf weitergeht. Braucht es uns in Zukunft überhaupt noch – oder werden wir über kurz oder lang von KI-Stimmen ersetzt?

Mario Roos (ehemaliger Teilnehmer der Speech Academy) führt dazu beim Raidosender Toxic.fm ein Interview mit Christian Sollberger. In diesem zweiminütigen Gespräch spricht Christian über ein zentrales Thema: Sprecher:innen, die selbst wie KI klingen, werden es in Zukunft schwer haben.

Denn klar ist:
Wenn wir weiterhin Aufträge bekommen und dafür bezahlt werden wollen, müssen wir mehr bieten als eine KI-Stimme. Es geht darum, echte Emotionen nicht nur zu sprechen, sondern sie erlebbar zu machen.

Christian ist überzeugt: Den Sprech-Beruf wird es auch in Zukunft geben.
Und die Nachfrage nach echten, gut ausgebildeten Stimmen wird weiter steigen.


Rückendeckung durch eine Studie der Universität Zürich

Macht das Gehirn einen Unterschied zwischen echten Stimmen und Deepfake-Imitationen?
Ja, sagen Forschende der Universität Zürich.

In einer Studie konnten sie zeigen, dass das Gehirn unterschiedlich auf echte und künstliche Stimmen reagiert. Menschen können Deepfake-Stimmen zwar nicht immer eindeutig erkennen –
aber auf einer tieferen Ebene merkt das Gehirn den Unterschied trotzdem.

Echte Stimmen lösen mehr aus:
mehr Vertrauen, mehr Wirkung, mehr Verbindung.

Fazit

Es geht nicht um Perfektion, sondern um Haltung. Präsenz. Echtheit.

KI wird günstiger. Schneller. Austauschbar.
Die echte Stimme wird wertvoller denn je.

Denn am Ende gewinnt nicht die perfekte Stimme.
Sondern die, die man fühlt.

Echte Stimmen. Echte Menschen.
Lies hier den Artikel zu dieser Studie